TB Poka Yoke-Kommentar

Khios schrieb am 17 Dezember 2012 um 15:53 Uhr

Nach Durchsicht der umfangreichen Homepage zum Thema Sinnfindung sletlt sich ffcr mich die Frage, ob fcberhaupt noch Beitre4ge mit wissenschaftlichem Nutzen mf6glich sind.Vielleicht sind aber Wortmeldungen von statistischem Wert, um demoskopisch gegliedert nach Regionen, Bevf6lkerungsgruppen, Geschlecht, Alter, Bildung, Beruf, Gesinnung oder Religion Sinnkrisen und deren Bewe4ltigung zu untersuchen und allenfalls gezielte Hilfestellungen anzubieten.Es ergeben sich daraus weitere Fragen wie z.B. nach der He4ufigkeit des Auftretens diverser Motivationen, die zu einer Suche nach Sinn ffchren, welche Art der Bewe4ltigung von Sinnkrisen Verwendung findet, welche Erkenntnisse in welcher Zeit erzielt wurden, und nicht zuletzt in welchem Ausmadf die Sinnsuchenden glfccklicher wurden, wenn sie glauben Sinn gefunden zu haben. Da ich zu diesem Thema kein Metawissen aufweise, mfcssen sich meine Ausffchrungen auf meine individuellen Meinungen, Vorstellungen und Erfahrungen beschre4nken. Biologisch ist der Sinn des Lebens scheinbar leichter zu beantworten als philosophisch.Biologisch liegt der Sinn des Lebens in der Erhaltung der Art “Mensch”. Leben nun alle,die keine direkten Nachkommen aufweisen kf6nnen ohne Sinn, sozusagen sinnlos ? Keinesfalls, denn sie tragen, vereinfacht ausgedrfcckt, durch ihre Leistung an der Gesellschaft zum Prosperieren der Art “Mensch” bei. Die metaphysische Fragen “warum Leben “ und “warum nicht Nichts ist” behandeln Philosophie und Religionen unterschiedlich: Religionen glauben eine Antwort darauf zu wissen, Philosophen lassen die Frage offen.Die physiologische Ausstattung des Menschen ermf6glicht ihm die Wahrnehmung von Eindrfccken und Geffchlen sowie die Reflexion darfcber. Dieses Reflektieren ffchrt, mit Ausnahme jener, die fest von einer Religion oder von sich selbst fcberzeugt sind, zum Grfcbeln und Nachdenken.Der Wunsch nach Kohe4renz im eigenen Weltbild, das Wissen um Endlichkeit, erlitteneTraumata, das Streben nach Entfaltung sozialer Kompetenz, die Hoffnung vermeintlich Verse4umtes nachholen zu kf6nnen, weiters das im Menschen VER- borgene bewusst zu machen und zu verarbeiten, dass es zu GEborgenem wird, kf6nnen treibende Kre4fte auf der Suche nach Sinn sein.Ffcr mich ist Sinnfindung Arbeit an mir selbst. dcber meine Motivation kann ich nur spekulieren: Vermutlich ist die dcberschaubarkeit der restlichen Lebenszeit ausschlaggebend, mich mit Sinnsuche zu befassen. Vielleicht ist damit auch der geheime Wunsch verbunden,mir selbst ein “Denkmal” zu setzen , um im einen oder anderen Fall als Vorbild in Erinnerung zu bleiben. Audfer Zweifel steht jedoch der Wunsch mit der Welt einigermadfen meist in Form von Kompromissen ins Reine zu kommen.Aus zuvor Erwe4hntem resultiert z.B. meine Haltung zu meinen Enkelkindern, die mir wie meine erwachsenen Kinder, viel bedeuten und so meinem Leben Sinn geben.Die Adaptierung meines Weltbildes erachte ich als wesentlichen Teil meiner Sinnfindung. Durch Reflexion von Texten, Gespre4chen, Botschaften, Meinungen, Geboten und Verboten versuche ich Kohe4renz zu bilden zwischen Verstand und Empfindung.Sinngebend ffcr mich ist auch Arbeit an horizontaler Transzendierung, um mich mit anderen Menschen freuen zu kf6nnen.Sinnvoll erscheint mir auch Neues kennenzulernen und zu fcben, Fakten anzunehmen, die nicht oder nicht mehr vere4nderbar sind.Sinn gibt mir auch angemessene sportliche Bete4tigung, um ffcr die Bewe4ltigung des oben Gesagten kf6rperlich gerfcstet zu sein. Seine Erffcllung findet der Wunsch nach Sinnfindung in der eigenen Stimmigkeit. Die grundse4tzliche Frage nach dem Sinn von Urknall, Evolution, Leben und Vernunft bleibt unbeantwortet.

Lilian schrieb am 17 Dezember 2012 um 18:18 Uhr

Shiver me timbers, them's some great ifnomriaton.

Rabeb schrieb am 18 Dezember 2012 um 10:07 Uhr

Beth, It's great to see you sewing again. Your thntsitcoipg is perfect! And what a perfectly sensible way of adding features to the design! No wonder it didn't occur to me. LOL

phbhybjskn schrieb am 18 Dezember 2012 um 13:43 Uhr

S6YPW7 kqqumjvgfdqh

Aque schrieb am 21 Dezember 2012 um 10:53 Uhr

Sehr geehrter Herr Husss,ich muss Ihnen leeidr in vielen Punkten Recht geben und muss sagen, dass ich nicht ganz so optimistisch bin wie Christoph Deeg (obwohl der Versuch Zukunftswerkstatt nicht nur notwendig, sondern auch usserst sinnvoll ist). Meine Skepsis ist eher prinzipieller Natur. Meine langj hrige Erfahrung in Lehre und Forschung der Informationswissenschaften (zu denen wir in Potsdam die Bibliothekswissenschaft z hlen) hat mir vor allem gezeigt, dass das Thema so sehr komplex (Chr. Deeg) ist, dass es im etwas bed chtigen Deutschland immer weniger einholbar wird. Im benachbarten Ausland wurden die Zeichen oftmals schon fr her erkannt (Gro brittanien, Niederlande, Finnland) und entsprechende natioanel Strategien und Innovationsinstitutionen gegr ndet.Zur guten Organisation geh rt ja auch eine gute Konzeption und eine vorhergehende Analyse der Tatbest nde (und sei es per Idee bernahme aus dem Ausland). Aber dazu fehlt es in Deutschland an Gelegenheit: die zentrale Organisation, die hier Beistand h tte geben k nnen das Deutsche Bibliotheksinstitut wurde vor ber 10 Jahren auf f deralen Druck hin abgeschafft und einen sonstigen berbau wie eine ausgebaute universit re Informationswissenschaft findet man in Deutschland kaum. Wer soll also die F hrungsrolle bernehmen, wenn es keine Navigatoren und Steuerm nner gibt? Ausl ndisches Know How ist halt oft immer noch in Englisch und die vorhanden Ergebnisse wohl oft zu sperrig f r eine direkte bertragung in Handlungskonzepte im zersplitterten deutschen Kontext. Und noch etwas klarer: w hrend die Bibliothek darunter leidet, ausschlie lich mit Buch assoziiert zu werden, wird m.E. noch viel schlimmer die Bibliothekswissenschaft als eine Art Hilfswissenschaft der florierenden Buch- und Medienwissenschaften ebenfalls aufs Abstellgleis gefahren. Die Ressourcen, die hier zum berdenken und Navigieren f r das Schiff Bibliothek vorhanden sind, sind konsequenterweise l cherlich gering (ein einziger Lehrstuhl in D). In einem j ngeren Gutachten des Wissenschaftsrates wurde explizit eine Reform der Medienwissenschaften angesto en; die im gleichen Wissenschaftscluster befindlichen Bibliotheks- und Dokumentationswissenschaft jedoch einfach vergessen (!). Und wenn ich dann Politiker von der Informationsgesellschaft reden h re werde ich oft nicht mehr nur traurig. Wenn wir die Bibliotheken als Herz der Informationsgesellschaft (unl ngst Motto des Weltbibliotheksverbandes IFLA) retten wollen, dann geht das m.E. nur durch eine St rkung der Reflektion ber sie, um evident zu machen, was wir sonst verlieren w rden. Es geht nicht (nur) ber Digitalaktivismus.Hans-Christoph HobohmPotsdam